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Darstellung der Ergebnisse

  • Alex Jakubowski
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Part of the Studien zur Kommunikationswissenschaft book series (SZK, volume 32)

Zusammenfassung

Zu einer ersten Annäherung an die Ergebnisse der Analyse soll im folgenden Kapitel zunächst eine deskriptive Darstellung der Datensatzauswertung erfolgen. Gerade die Beschreibung der Formalia und der grundsätzlichen Kriterien ist bislang in der deutschen Wahlwerbespotforschung noch unterrepräsentiert (vgl. Holtz-Bacha/Kaid 1993b: 46), sie ist deshalb ein grundsätzliches Ziel der vorliegenden Arbeit. Da der Analyse eine Vollerhebung zugrunde liegt,

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References

  1. 142.
    Holtz-Bacha und Kaid weisen dem CSU-Spot in ihrer Studie zu den Wahlwerbespots 1994 insgesamt 77 Schnitte zu, außerdem berechneten sie einen Durchschnittswert von 27 Schnitten pro Spot. Die unterschiedlichen Werte dieser Untersuchung ergeben sich, weil Holtz-Bacha/Kaid in ihrer Studie nicht zwischen Schnitten und Blenden unterschieden haben (vgl. Holtz-Bacha/Kaid 1996: 181).Google Scholar
  2. 143.
    Kepplinger zufolge soll die Bewertung von Politikern durch das Publikum mit der gewählten Kameraperspektive zusammenhängen (vgl. Kepplinger 1980: 175). Eine Untersicht beispielsweise soll demnach negative Assoziationen hervorrufen. Nach dieser Auffassung liegt die Vermutung nahe, daß die Parteien zur negativen Darstellung ihrer Konkurrenten eine solche Kameraperspektive wählen. Merten hat allerdings bereits darauf hingewiesen, daß eine Beurteilung von Politikerwirkungen aufgrund der gewählten Kameraperspektive hauptsächlich spekulativen Charakter besitzt (vgl. Mertens Kritik auf Kepplinger in Merten 1983b: 433-434).Google Scholar
  3. 144.
    Die Spots von Bündnis 90/Die Grünen sowie der Kanzleransprachespot der CDU werden in dieser Tabelle außer in der Gesamtspalte nicht berücksichtigt, da sie durch ihre grundsätzlich andere Machart nur bedingt mit den übrigen Spots verglichen werden können.Google Scholar
  4. 145.
    Hier werden entweder die Durchschnittswerte oder die überwiegenden Formate wiedergegeben.Google Scholar
  5. 146.
    Bei den Spots der ‘CDU’ sowie der ‘Anderen’ werden die Mittelwerte aller Spots der jeweiligen Parteien angegeben. Gleiches gilt auch für die Anzahl der Blenden.Google Scholar
  6. 147.
    Die Prozentangaben beziehen sich im folgenden Abschnitt immer auf die Gesamtzahl der produzierten, nicht der gesendeten Spots.Google Scholar
  7. 148.
    Holtz-Bacha und Kaid haben in ihrer Inhaltsanalyse das Thema ‘Wirtschaft’ keinem der drei CDU-Spots zugewiesen (Siehe Tabelle 6 in Holtz-Bacha/Kaid 1996b: 185). Gleichzeitig aber beschreiben die Autorinnen, daß sich anhand einer Rezipientenbefragung das Thema ‘Wirtschaftspolitik’ als “sichtbarstes Thema in der CDU-Werbung” (Holtz-Bacha/ Kaid 1996b: 190) erwiesen habe. Diese in der eigenen Arbeit selbst zutage tretende Diskrepanz wird durch die Ergebnisse der hier vorliegenden Untersuchung untermauert. Im Gegensatz zum Befund bei Holtz-Bacha/Kaid wird konstatiert, daß in zwei der drei CDU-Spots der Bereich ‘Wirtschaft’ thematisiert wird. Offensichtlich handelt es sich bei den Angaben von Holtz-Bacha/Kaid um ein Versehen, denn ansonsten wäre es umso merkwürdiger, warum die vermeintliche Tatsache, daß die CDU ein Standardthema wie die Wirtschaft nicht thematisiert, keinem weiteren Kommentar oder einer Interpretation der Autorinnen unterzogen wird.Google Scholar
  8. 149.
    Der Bereich der Innenpolitik wird gesondert aufgelistet, da hier beispielsweise nicht die Sicherheit in Deutschland thematisiert wurde, sondern die grundsätzliche Innenpolitik der Bundesregierung. Das Thema wurde im Spot der Bayempartei aufgegriffen. 150 Die grau schraffierten Felder markieren die auf Grund der ungleichen Verteilung besonders auffälligen klassischen Themen.Google Scholar
  9. 151.
    In den ersten Sekunden der ‘grünen’ Spots wurde durch einen Off-Sprecher die Thematik der Wahlspots eingegrenzt. Insofern kann bei den vier Spots von Bündnis 90/Die Grünen eindeutig von einem Hauptthema gesprochen werden.Google Scholar
  10. 152.
    Zwar ist auch bei den Themen ‘politische Alternativen/politische Richtung’, ‘Ausländer’,’ sozialismus’, ‘Eigeninitiative’ und ‘Religion’ ein starkes Ungleichgewicht hinsichtlich der Verteilung zu erkennen, diese Themen sind allerdings nicht zu den sogenannten klassischen Themen wie etwa Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-oder Sozialpolitik zu zählen. Sie werden deshalb nicht weiter analysiert.Google Scholar
  11. 153.
    Es muß an dieser Stelle eingeräumt werden, daß eine Entscheidung für einen Kandidaten oder eine Partei insgesamt nicht immer eindeutig zu fallen war. Im Zweifelsfall wurde die Zuordnung definitionsgemäß anhand inhaltlicher Kriterien vorgenommen. Ein solcher Fall stellt beispielsweise der Spot der Zentrumspartei dar. Zwar sind deren Kandidaten insgesamt mehr als eineinhalb Minuten zu sehen und zu hören, inhaltlich stand allerdings die Partei im Mittelpunkt und nicht die Kandidaten. Demnach wurde also als Haupthandlungsträger die Partei codiert. Gleiches gilt beispielsweise für die Spots der CSU oder der FDP.Google Scholar
  12. 154.
    Die Spots von Bündnis 90/Die Grünen werden an dieser Stelle nicht berücksichtigt, da sie keinen HHT aufzuweisen haben (s. o.).Google Scholar
  13. 155.
    Die Werte für Helmut Kohl sind die Mittelwerte aus allen drei CDU-Wahlwerbespots.Google Scholar
  14. 156.
    Hinsichtlich der Reaktivität der Codierung gilt hier dasselbe wie bei der Erhebung der HHT-Ausstrahlung (vgl. Kap 8.3.4).Google Scholar
  15. 157.
    Die SPD demonstrierte in einem bei den privaten Fernsehsendern ausgestrahlten Spot vielmehr die Einigkeit der Troika Scharping, Schröder, Lafontaine.Google Scholar
  16. 158.
    Es werden die absoluten Zahlen angegeben, bei der CDU gilt die Summe aus allen drei Spots.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen/Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Alex Jakubowski

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