Advertisement

Deutschland und der Fortgang des europäischen Integrationsprozesses

  • Rudolf Hrbek
Chapter

Zusammenfassung

Integration, also der Prozess der Herausbildung einer internationalen Gemeinschaft neuer Qualität, in der die Bewältigung von Aufgaben und Problemen gemeinsam und unter Anwendung bestimmter Regeln und Verfahrensweisen angestrebt wird, erfolgte stets mit Bezug auf Interessen, die die beteiligten Staaten im Rahmen dieses Integrationsverbundes zu verwirklichen suchten.1 Integration sollte wesentliche Interessen fördern, musste jedoch mindestens mit ihnen vereinbar sein. Der Erfolg des Integrationsprozesses war und ist nicht zuletzt davon abhängig, dass die Ausbalancierung von Interessen aller Beteiligten gelingt. Interessen können Integrationsimpulse geben, sie stecken das Ausmaß möglicher Integrationserfolge ab.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Hrbek. Rudolf/Wessels, Wolfgang (1984a): Nationale Interessen der Bundesrepublik Deutschland und der Integrationsprozess. In: Hrbek, Rudolf/Wessels, Wolfgang (Hrsg.): EG-Mitgliedschaft: Ein vitales Interesse der Bundesrepublik Deutschland?. Bonn: Europa-Union Verlag, S. 29–69.Google Scholar
  2. Hrbek, Rudolf/Wessels, Wolfgang (1984b): Das EG-System als Problemlösungsebene und Handlungsrahmen — Optionen bundesrepublikanischer Europa-Politik. In: Hrbek, Rudolf/Wessels, Wolfgang (Hrsg.): EG-Mitgliedschaft: Ein vitales Interesse der Bundesrepublik Deutschland?. Bonn: Europa-Union Verlag. S. 501–542.Google Scholar
  3. Hrbek, Rudolf (1990): Die Vereinigung Deutschlands und die Integration in die Europäische Gemeinschaft. Probleme und Lösungsvorschläge. In: Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg (Hrsg.): (Wieder-)Vereinigungsprozess in Deutschland. Stuttgart: Kohlhammer, S. 131–146.Google Scholar
  4. Hrbck, Rudolf (2000): Die Osterweiterung der EU: Auf dem Weg zu einer politischen Neuordnung Europas. In: Hrbek, Rudolf (Hrsg.): Die Osterweiterung der Europäischen Union. Problemfelder und Lösungsansätze aus deutscher und ungarischer Sicht. Tübingen: Occasional Papers Nr. 22, hrsg. vom Europäischen Zentrum für Föderalismus-Forschung, S. 22–36.Google Scholar
  5. Hrbek, Rudolf (2000): Das Subsidiaritätsprinzip in der EU: Bedeutung und Wirkung nach dem Vertrag von Amsterdam. In: Europäisches Zentrum für Föderalismus-Forschung Tübingen (Hrsg.): Jahrbuch des Föderalismus 2000. Föderalismus, Subsidiaritlit und Regionen in Europa. Baden-Baden: Nomos, S. 510–531.Google Scholar
  6. Hrbek, Rudolf (2001a): Europäische Union. In: Nohlen, Dieter (Hrsg.): Kleines Lexikon der Politik. München: Beck, S. 102–115.Google Scholar
  7. Hrbek, Rudolf (2001b): „Europäische Föderation“ durch „Verfassungsvertrag”. Joschka Fischers Leitbild und der Beginn einer neuen europapolitischen Orientierungsdebatte. In: Hierzinger, Roland/Pollak, Johannes (Hrsg.): Europäische Leitbilder. Festschrift für Heinrich Schneider. Baden-Baden: Nomos, S. 35–50.Google Scholar
  8. Hrbek, Rudolf (2001c): Die deutschen Länder und das Vertragswerk von Nizza. In: Integration 2 /01, S. 102–113.Google Scholar
  9. Janning, Josef (o.J.): Bundesrepublik Deutschland. In: Weidenfeld, Werner/Wessels, Wolfgang (Hrsg.): Jahrbuch der Europäischen Integration 1998/99. Bonn: Europa-Union Verlag.Google Scholar
  10. Jessen, Christoph (1999): Agenda 2000: Das Reformpaket von Berlin, ein Erfolg für Gesamteuropa. In: Integration 3 /99, S. 167–175.Google Scholar
  11. Kaufmann-Bühler, Werner (1994): Deutsche Europapolitik nach dem Karlsruher Urteil: Möglichkeiten und Hemmnisse. In: integration 1 /94, S. 1–11.Google Scholar
  12. Marhold, Hartmut (Hrsg.) (2001): Die neue Europadebatte. Leitbilder für das Europa der Zukunft. Bonn: Europa-Union Verlag.Google Scholar
  13. Noelle-Neumann, Elisabeth/Petersen, Thomas (1999): Die Bürger in Deutschland. In: Weidenfeld, Werner (Hrsg.): Europa-Handbuch. Gütersloh: Bertelsmann-Stiftung, S. 585–602.Google Scholar
  14. Schweitzer, Carl Christoph/Karsten, Detlev (Hrsg.) (1990): The Federal Republic of Germany and EC-Membership Evaluated. London: St. Martin’s Press.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 2002

Authors and Affiliations

  • Rudolf Hrbek

There are no affiliations available

Personalised recommendations