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Fazit

  • Jiska GojowczykEmail author
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Part of the Veröffentlichungen der Sektion Religionssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie book series (DGSRELIGION)

Zusammenfassung

Die vorliegende Untersuchung belegt mit Blick auf die beiden untersuchten katholischen Ordensgemeinschaften der Gesellschaft Jesu und des Ordens der Minderen Brüder, dass sich religiöse Gemeinschaften gegenwärtig ökologischen Fragestellungen annehmen, zeigte aber auch interne Widerstände und Konfliktlinien auf. Die Arbeit schließt an die wenigen ähnlichen Versuche in der Forschung an, welche die internen Verhandlungen religiöser Gemeinschaften in den Blick nehmen. Dabei zeichnet die Arbeit insbesondere aus, den Blick auch auf die implizite und alltägliche Bedeutungsproduktion und alltägliche und/oder nicht-konfliktive Verhandlungen zu lenken. Diese Arbeit zeigt exemplarisch auf, inwiefern die geteilten Sinnstrukturen in den Ordensgemeinschaften beeinflussen, wie die Ordensleute die von ihren höchsten Entscheidungsgremien formulierten Ziele handlungsleitend interpretieren, bewerten und verhandeln. Klar wird dabei auch, dass, auch wenn religiöse Gemeinschaften Umweltschutzziele formulieren, nicht alles, was sie tun, Umweltschutz forciert. Gleichzeitig ist nicht alles, was sie tun, um Umweltschutz zu verwirklichen, genuin religiös.

Supplementary material

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Authors and Affiliations

  1. 1.HennefDeutschland

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