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Entscheidungsunterstützung bei der Projekt-Erstplanung

  • Christian Stiasni
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Zusammenfassung

Die Projekt-Erstplanung wird als ein zentraler Prozeß definiert, in dem die Leistungsanforderungen des Auftraggebers geklärt werden. Anhand des Leistungsumfangs des Projekts werden Arbeitsgruppen gebildet, in denen die Leistungen in nachgelagerten, dezentralen Prozessen erbracht werden. In den Arbeitsgruppen sind die am Projekt zu beteiligenden Fachdisziplinen vertreten. Sie haben das spezielle Fachwissen, die Leistungen zu erbringen.

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Referenzen

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    Das Histogramm des geplanten Stundenverbrauchs für den Bau einer Salpeteranlage wird wie folgt erklärt: “Zu Beginn der Planung ist der Personalbedarf für die endgültige verfahrenstechnische Berechnung und die Auslegung relativ gering. Mit der Detailkonstruktion steigt er bis zur Fertigstellung der Unterlagen für den Einkauf und ergibt das erste Maximum. Dann sinkt das Arbeitsvolumen der Planungsgruppe ab, weil die für die Endplanung erforderlichen Unterlagen der Lieferanten noch nicht verfügbar sind. Nach deren Eintreffen beginnt die umfangreich Endplanung, und es folgt das zweite Maximum. Nach Fertigstellung der Rohrleitungszeichnungen und der Dokumentation ist nur noch wenig Personal für die Abwicklung bis zur Inbetriebnahme einzusetzen.” Dieses Zitat stammt von Witzel, Kurt Wolfgang: Kostenfaktoren für den Bau von Chemieanlagen und ihre Abhängigkeiten, Diss. Rwth Aachen 1970, aus: Bernecker, Gerhard: Planung und Bau ..., a.a.O., S. 37Google Scholar
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    Erste Erfahrungen hierzu wurden in einem britischen Forschungsprojekt gesammelt. Die Forscher stellten fest, daß dem Management mit Hilfe von Computersystemen eine Vielzahl an Informationen aufbereitet werden kann. Sie bemängelten, daß diese Systeme nicht in der Lage sind, das Wissen über den Kontext zu verarbeiten, in dem die Informationen stehen. Sie entwarfen deshalb ein wissensbasiertes System, in dem das fachspezifische Wissen über bestimmte Leistungen, die dafür einzuplanenden Teilaufgaben und deren einzuhaltende Reihenfolgebeziehungen in einer Wissensbasis abgebildet wurde. Das System stellt hohe Anforderungen an die Nomenklatur des betrachteten Arbeitsgebiets. Verglichen mit der Verwendung von Standards muß der Nutzen durch die Unterstützung der aktiven Planungszeit mit einem erhöhten Pflegeaufwand der Wissensbasis teuer erkauft werden. Vgl. Levene, A.A.: The Interactive Planning Assistant — An Expert System For Achieving Project Goals, in: Project Management Institute Seminar/ Symposium Milwaukee, Wiskonsin, October 2–7, 1987, pp. 95–109Google Scholar
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    Dieses Beispiel ist einem internen Erfahrungsbericht der Firma Lurgi Öl-Gas-Chemie GmbH entnommen. Vgl. Stiasni, Christian: Standarderhebung von Projekten der Lurgi Öl-Gas-Chemie GmbH, Unveröffentlichter Projektbericht, Frankfurt, Juli 1992Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1994

Authors and Affiliations

  • Christian Stiasni

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