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Die Gestaltung von Projektplänen mit dem Prototyp Promaex

  • Christian Stiasni
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Zusammenfassung

In den letzten beiden Kapiteln wurde ein Fachkonzept zur rechnerbasierten Unterstützung der Projektplaner bei der Gestaltung von Projektplänen vorgestellt. Das Fachkonzept wurde im Prototyp Promaex implementiert. Promaex ist eine Abkürzung für Projektmanagementsystem mit EXCEL und wurde im Rahmen eines explorativen Prototypings entwickelt.274 Der Prototyp ermöglicht es, die Vorstellungen von einem geplanten Unterstützungssystem anhand konkreter Anwendungsbeispiele zu prüfen und die gewünschten Funktionen sukzessive auszuloten. Im Mittelpunkt steht nicht die Qualität des Prototyps, sondern dessen Funktionalität, die leichte Veränderbarkeit sowie die Kürze der Entwicklungszeit. Die Vorgehensweise des Prototypings hat folgende Vorteile:275
  • Der Prototyp ist ein ablauffähiges Modell des Zielsystems, in dem ausgewählte Aspekte des zukünftigen Systems modelliert und realisiert sind. Der Prototyp erleichtert die Bewertung des Fachkonzepts und reduziert den Interpretationsspielraum bei der Konstruktion des Zielsystems.

  • In der Kommunikation zwischen Entwicklern, Benutzern und Management sind Prototypen ein anschaulicher Diskussionsgegenstand, die ggf. durch schriftliche Systemspezifikationen ergänzt werden können.

  • Jeder Prototyp dient als Spezifikationsgrundlage des nächsten Prototyps oder des Zielsystems.

  • Ein Prototyp demonstriert die technische Realisierbarkeit des fachlichen Entwurfs; seine experimentelle Erprobung zeigt die Dynamik und die Restiktionen des Zielsystems, ohne daß dieses bereits durchkonstruiert und installiert ist.

  • Das Experimentieren mit den Prototypen hilft die organisatorische Installation des Zielsystems vorzubereiten, da die Benutzer bereits einen ‘greifbaren’ Eindruck vom System erhalten.

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Referenzen

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    C++ ist eine Erweiterung der Programmiersprache ANSI C. Analog zur Programmiersprache C, weist C++ Eigenschaften und Sprachelemente aus Assembler-ähnlichen Programmiersprachen auf. Sie zeichnet sich durch eine weitgehend maschinenunabhängige Programmierung aus. Vgl. Engesser, Hermann (Hrsg.), Bearb. von Claus, Volker/ Schwill, Andreas: Duden ‘Informatik’: e. Sachlexikon für Studium u. Praxis, Dudenverlag, Mannheim — Wien — Zürich 1988Google Scholar
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    Das LAN ermöglicht prinzipiell einen: • Lastverbund und führt zu einer besseren Ausnutzung der Rechnerkapazitäten im Netz, • Datenverbund und erlaubt die gemeinsame Nutzung des Datenbestands durch mehrere Anwender, • Kommunikationsverbund zum Austausch von Nachrichten unter den Anwendern, • Geräteverbund zur gemeinsamen Nutzung von Ressourcen, beispielsweise Druckern.Google Scholar
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    Die einzelnen Rechner sind mit einer Ethernet-Netzwerkkarte bestückt, mit der die physischen Daten versendet und empfangen werden. Als Übertragungsmedium zwischen den Rechnern verwendet Ethernet Koaxialkabel mit Basisbandsignalübertragung und einer Datenrate von 10 MBit/s. In einem Ethernet können bis zu 1024 Stationen über eine Entfernung von maximal 2,5 km verbunden werden. Vgl. Sloman, Morris/ Kramer, Jeff: Verteilte Systeme und Rechnernetze, deutsche Übersetzung von Ackermann, Kurt/ Haas-Ackermann, Inge; Hanser; München — Wien 1988, S. 191–192.Google Scholar
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    Eine nähere Erläuterung technischer Details der unterschiedlichen LAN-Topologien geben beispielsweise Sloman, Morris/ Kramer, Jeff: Verteilte Systeme und Rechnernetze, a.a.O., S 182–198 O. Halsall, Fred: Introduction to Data Communications and Computer Networks, Addison-Wesley 1985 Ein detaillierter Leistungsvergleich von LANs ist beschrieben bei: Stallings, William; Local Area Networks, in: ACM Computer Surveys, Vol. 16, No. 1, March 1984, pp. 3–42Google Scholar
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    Wie bereits mehrfach erläutert haben die Projektleiter eine leistungsbezogene Sicht auf das Projekt. Sie geben den Fachdisziplinen die Aufgabenstellung, den Zeitrahmen und das Budget vor. Im Unterschied dazu haben die Fachdisziplinen die fachliche Verantwortung für das Arbeitsergebnis und eine beschäfiigungsorientierte Sicht. Sie müssen mit ihrem Kapazitätsvorrat auskommen und damit unter Umständen mehrere Projekte gleichzeitig bedienen.Google Scholar
  10. 282.
    Der Name Netex hat historischen Ursprung. Die ersten Versuche zur EDV-technischen Umsetzung des Fachkonzepts erfolgten mit Hilfe der Expertensystemtechnik. Die Ergebnisse sind dokumentiert in: König, Wolfgang/ Stiasni, Christian: Multiprojektmanagement mit dem Netzplantechnik-Expertensystem Netex, in: Busch, Rainer (Hrsg.): Operations Research und Wissensbasierte Systeme, Springer-Verlag, Berlin- Heidelberg 1991, S. 54–68 und Klein, Jürgen/ König, Wolfgang/ Stiasni, Christian: Wissensbasierte Generierung von Projektplänen ... a.a.O., S. 453–469. Der erste Prototyp wurde auf einem Symbolics LISP-Rechner mit dem hybriden Entwicklungswerkzeug für Expertensysteme KEE (Knownedge Engineering Environement) programmiert. Für eine detaillierte Definition und Beschreibung der Eigenschaften von hybriden Entwicklungswerkzeugen vgl. Harmon, Paul: Hybrid Tools: An Overview, in: Expert System Strategies, Vol. 2, No. 2, 1988, pp. 1–14Google Scholar
  11. 283.
    Vgl. Abschnitt 3.2.3. Anpassung eines Standards.Google Scholar
  12. 284.
    Die Vertreter der Fachdisziplin ‘Anlagenplanung’ haben eine Mittlerfunktion zwischen den verschiedenen Ausrüstungslieferanten und Montagefirmen. Sie müssen von den Anlagenplanern in die Lage versetzt werden, ihr Fachwissen und ihre vorgehaltenen Fertigungs- und Montagekapazitäten in die Ablauflogik des Planungs- und Errichtungsprozesses einzubringen, ohne daß diese etwas von dem Verfahren oder den Gesamtbelangen der Anlage verstehen müssen. Die Anlagenplaner sind die Architekten des Anlagenbaus. Sie sind mit den Anforderungen des Betreibers und dem Verfahren sowie den Standortgegebenheiten vertraut. Sie müssen die gesetzlichen Vorschriften, z. B. Arbeits- und Umweltschutz kennen. Weiterhin müssen sie die physikalischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten sowie die Werkstoffeigenschaften kennen. Vgl. Bernecker, Gerhard: Planung und Bau ..., a.a.O., S. 270–271Google Scholar
  13. 285.
    ‘N2’ ist eine verschlüsselte Abkürzung für eine Verteilungskurve. Der Buchstabe ‘N’ steht für das Profil einer Normalverteilungskurve. Mit der Zahl wird die Steigung der Kurve angegeben. Je größer die Zahl, desto flacher ist die Verteilungskurve.Google Scholar
  14. 286.
    Die Daten und Diagramme ermöglichen eine Planrevision wie in Abschnitt 3.3. geschildert wurde.Google Scholar
  15. 287.
    Die Altprojekte sowie die Projektstandards werden als Grundstruktur von Projekten bezeichnet. Sie wurden im Zusammenhang mit der Gestaltung der Projektpläne im Abschnitt 3.2. beschrieben.Google Scholar
  16. 288.
    Die Parameter eines Strukturelements sind der auf die Projektlaufzeit bezogene Bearbeitungsbeginn und die Bearbeitungsdauer, der Anteil des Personalaufwands einer Fachdisziplin am Gesamtaufwand sowie die Verteilungskurve des Personalaufwands über die Bearbeitungsdauer.Google Scholar
  17. 289.
    Die Projektmanager und -bearbeiter arbeiten nicht mehr an räumlich und zeitlich eng zusammengehörenden Arbeitsplätzen. Sie benötigen neue computergestützte Informationstechnologien, die in der aktuellen Projektmanagement — Literatur als Groupware diskutiert werden. Vgl. Schiestl, Josef: Groupware im Projektmanagement, in: Projekt Management, Verlag TÜV Rheinland, Nr. 1, Köln 1993, S. 37–48. In der Wirtschaftsinformatik — Literatur sind das Group Decision Support Systems. Vgl. z.B. Benba-sat, I./ Konsysnski, B.: Speziai Section on GDSS; a.a.O., S. 588–680; Gray, P.: New Directions for Group Decision Support Systems, in: Proceedings IFIP 8.2 Conference The Impact of Computer Supported Technologies on Information Systems Developement, Minneapolis 1992, pp. 377–392; Jarke, Matthias/ Jacobs, Stephan/ Pohl, Klaus: Group Decision Support und Qualitätsmanagement, in: Krallmann, Hermann/ Papke, Jörg/ Rieger, Bodo (Hrsg.): Rechnergestützte Werkzeuge für das Management, Erich Schmitt Verlag, Berlin 1992, S. 143–165Google Scholar
  18. 290.
    Zur näheren Erläuterung des Leistungsspektrums und der Funktionalität des Prototyps NETEX vgl. Klein, Jürgen/ König, Wolfgang/ Stiasni, Christian: Wissensbasierte Generierung von Projektplänen ... a.a.O., S. 455–462 sowie Stiasni, Christian: Das Leistungsspektrum des Prototyps NETEX, Unveröffentlichter Projektbericht, Koblenz — Frankfurt, Februar 1991, S. 3–20Google Scholar
  19. 291.
    Alternativ zur Verknüpfung von Vorgängen über Anordnungsbeziehungen kann auch eine terminliche Vereinbarung zwischen den beteiligten Projektplanern getroffen werden, d.h. die Vorgänge erhalten einen gesetzten Anfangs- bzw. Endtermin, an denen die Bearbeitungszeiten der Vorgänger spätestens beendet sein müssen, bzw. die Nachfolger frühestens beginnen können.Google Scholar
  20. 292.
    Alle kommerziell verfügbaren Algorithmen sind nur in der Lage, den Aufwand gleichmäßig über die Bearbeitungszeit zu verteilen. Diese Einschränkung ist nicht sonderlich gravierend, da die Vorgänge während der Detailplanung im Unterschied zur Erstplanung mit relativ kurzen Bearbeitungszeiten geplant werden, in der die Beschäftigung nahezu konstant ist. Nach Kenntnis des Verfassers ist die Aufwandverteilung anhand von Verteilungskurven zur Zeit in keinem kommerziell verfügbaren Projektmanagement-Softwarepaket realisiert. Lediglich im Softwarepaket ACOS PLUS.EINS ist eine Realisation vorgesehen. Vgl. Lox, Thomas: Projekte erfolgreich steuern mit ACOS PLUS.EINS, in: Projekt Management, Verlag TÜV Rheinland, Nr. 2, 1991, S. 27Google Scholar
  21. 293.
    Kommerzielle Projektmanagement-Software verfügt häufig über eine derartige Schnittstelle zum Daten-Export und -Import, beispielsweise für die Aufbereitung der Daten mit einem Tabellenkalkulationsprogramm. Über diese Schnittstelle können Daten von Standard — Software oder Standard-Datenformate, beispielsweise ASCII-Dateien, ausgetauscht werden. Vgl. Lox, Thomas: Projekte erfolgreich steuern ..., a.a.O., S. 30. Die aktuelle Version von ACOS PLUS.EINS verfügt beispielsweise über eine Schnittstelle zu einer SQL-Datenbank.Google Scholar
  22. 294.
    Vgl. Johnson, Roger V.: Resource Constrained Scheduling .... a.a.O., p. 41Google Scholar
  23. 295.
    Vgl. Johnson, Roger V.: Resource Constrained Scheduling .... a.a.O., pp. 39–43Google Scholar
  24. 296.
    Vgl. Talbot, F. Brian/ Patterson, James H.: An Efficient Integer..., a.a.O., pp. 1163–1174Google Scholar
  25. 297.
    Vgl. Johnson, Roger V.: Resource Constrained Scheduling ..., a.a.O., p. 41Google Scholar
  26. 298.
    Der Betriebskalender ist das “Ergebnis der Zuordnung betriebsspezifischer Zeiteinheiten (z.B. Arbeitstag, Arbeitsschicht) zu den Intervallen eines oder mehrerer vereinbarter Kalender (z.B. Gregorianischer Kalender).” Ein Projektkalender enthält projektspezifische Zeiteinheiten. DIN 69900 Tl; DIN e.V.: Begriffe der Projektwirtschaft,..., a.a.O., S. 69–70Google Scholar
  27. 299.
    allgemein: Einsatzmittelart vgl. DIN 69902, DIN e.V.: Begriffe der Projektwirtschaft..., a.a.O., S. 93Google Scholar
  28. 300.
    Diese Datenspeicherung nimmt einen großen Bedarf an Speicherplatz auf der Festplatte des Computers in Anspruch. Sie ist daher für praktische Anwendungen ungeeignet, eignet sich jedoch zur Demonstration der Planung.Google Scholar
  29. 301.
    Diese Annahme ist für praktische Anwendungen unrealistisch. Die damit verbundene Problematik war jedoch kein Untersuchungsgegenstand des Prototyps PROMAEX. Sie wurde beispielsweise von Bartusch, Martin: Optimierung von Netzplänen ..., a.a.O., S. 29–43 und von Klein, Jürgen/ König, Wolfgang: EDV-gestützte Planung von Beratungsprojekten ..., a.a.O., S. 494–508 untersucht. Die Problemsituationen werden den Projektplanern transparent dargestellt. Vgl. König, Wolfgang/ Stiasni, Christian: Multiprojektmanagement mit dem Netzplantechnik-Expertensystem NETEX, a.a.O., S. 60Google Scholar
  30. 303.
    Eine ausgeglichene Höhe von Beschäftigung und Kapazität ist ein rein hypothetisches Ziel. Es läßt sich nur unter idealen Bedingungen, d.h. mit infinitesimal kleinen Planungseinheiten und mit hohem Aufwand erreichen. Dieser Aufwand wird sinnvollerweise in praktischen Anwendungen nicht betrieben. In der Praxis ist man bemüht, die Beschäftigung an den Kapazitätsvorrat anzunähern. Zum theoretischen Verständnis des Aufbaus einer Entscheidungstabelle vgl. Strunz, Horst: Entscheidungstabellentechnik, in: Szyperski, Norbert (Hrsg.): HWPlan, Stuttgart 1989, Sp. 385–387Google Scholar
  31. 305.
    Erste Ergebnisse der Implementierung sind beschrieben in: König, Wolfgang/ Stiasni, Christian: Multiprojektmanagement mit dem Netzplantechnik-Expertensvstem NETEX, a.a.O., S. 62–67Google Scholar
  32. 306.
    Die Zeiteinheiten der Projektkalender sind Tage, Wochen bzw. Monate.Google Scholar
  33. 307.
    Die Lage des Vorgangs ist nach DIN 69900 T1 das Ergebnis der Einordnung des Vorgangs in den Zeitablauf unter Beachtung aller gegebener Bedingungen (Zeit, Kosten, Einsatzmittel). Vgl. DIN e.V.: Begriffe der Projektwirtschaft, a.a.O., S. 69Google Scholar
  34. 308.
    Zur Erinnerung: Der Netzplan wird termintreu eingeplant. Die (Teil-) Projekte sind durch einen gesetzten Termin zeitlich nach hinten beschränkt.Google Scholar
  35. 309.
    Programmtechnisch wird das Problem der negativen Pufferzeit dadurch gelöst, daß zu Beginn der Simulation der Zeitabstand der Anordnungsbeziehungen zwischen dem zu verschiebenden Vorgang und seinen Nachfolgern einen unteren Grenzwert erhält, der kleiner als die gegenwärtige Einstellung ist. Dadurch überlappen sich die Vorgänge stärker, wenn der Zeitrahmen knapp ist.Google Scholar
  36. 310.
    Beispiele sind: Anlagen-Lageplan, Verfahrens- u. Stoff-Fließbilder und das Rohrleitungs- und Instru-mentenfließbild. Vgl. Bernecker, Gerhard: Planung und Bau verfahrenstechnischer Anlagen, a.a.O.Google Scholar
  37. 311.
    Die Tabelle beinhaltet eine dritte Variante, deren Zeitdauern vom Verfasser geschätzt wurden. Sie ermöglichen einen Vergleich der konventionellen Vorgehensweise mit PROMAEX unter der Voraussetzung, daß die Pläne jeweils von Sachbearbeitern erstellt werden.Google Scholar
  38. 312.
    Mit Unterstützung von PROMAEX verlagert sich die Projekt-Erstplanung von den Ingenieuren auf die Sachbearbeiter. Schätzung des VerfassersGoogle Scholar
  39. 313.
    Die Ingenieure ermitteln die notwendigen Informationen aus dem Gedächtnis oder recherchieren in den Unterlagen vergangener Projekte.Google Scholar
  40. 314.
    Die Bearbeitung des Projekts basiert natürlich auf detaillierten Netzplänen und Fortschrittskurven. Sie stimmen in ihrer aggregierten Form mit den Projekt-Erstplänen überein.Google Scholar
  41. 315.
    Siehe S. 176Google Scholar
  42. 316.
    Mit ‘Strukturelementen’ sind sämtliche Elemente des Projektstruktur- und Netzplanes gemeint.Google Scholar
  43. 317.
    In den standardisierten Projektstrukturen wurden die Tätigkeiten, deren geschätzter Zeit- und Einsatzmittelbedarf zur Anfertigung von Lageplänen einer Industrieanlage beschrieben.Google Scholar
  44. 318.
    Das Spektrum der Handlungsmaßnahmen hat die im Abschnitt 4.3.4. beschriebene Struktur. Mit den Maßnahmen kann die Leistung hinsichtlich Qualität und Quantität, die Termirilage und Ablaufitruk-tur sowie der Einsatzmittelbedarf und -Vorrat verändert werden.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1994

Authors and Affiliations

  • Christian Stiasni

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