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Temporale Optimierung der Zeitorganisation von VHS Kursen

  • Renate Freericks
  • Daniel Gronloh
  • Holger Brillen
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Zusammenfassung

Vor dem Hintergrund der Flexibilisierung gesellschaftlicher Zeitstrukturen stehen zunehmend auch die temporalen Muster in der Weiterbildung zur Diskussion. So stellt sich am Beispiel der Volkshochschule die Frage, inwieweit eine weitere Ausdifferenzierung der temporalen Angebotsmuster erforderlich ist. Die Variationsmöglichkeiten der Volkshochschulkurse sind vielfältig. Im Unterschied zu vielen öffentlichen Einrichtungen, die dem temporalen Muster der Öffnungszeiten (am Tag, in der Woche, im Jahr) folgen, weist das Kurssystem in der Volkshochschule eine komplexere Zeitstruktur auf. Wesentliche Dimensionen der temporalen Kursmuster sind die zeitliche Lage am Tag, in der Woche und im Jahr, die Dauer der einzelnen Lerneinheit und des Kurses insgesamt sowie die Kursrhythmik, die zeitliche Gestalt der Kurstypen. Zum klassischen temporalen Kursspektrum der VHS zählt nach wie vor der Abendkurs mit langer Laufzeit und einer Lerneinheit pro Woche. Demgegenüber läßt sich jedoch nicht nur eine Ausweitung im Tagesbereich, vor allem am Vormittag, sondern auch eine zunehmende Bedeutung kompakter Kurse am Wochenende oder in der Woche mit einer Ausdehnung der einzelnen Lerneinheiten bei kürzerer Laufzeit beobachten.

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Literatur

  1. Freericks, R. (1997): Folgen für Angebotsprofil und Teilnehmerschaft: Plurale Bildungszeitwünsche aus Teilnehmersicht. Nahrstedt, W. u.a. (Hrsg.): Neue Zeitfenster für Weiterbildung? Dokumentation der 10. Bielefelder Winterakademie. Bielefeld: IFKA.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Renate Freericks
  • Daniel Gronloh
  • Holger Brillen

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